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Newsletter Januar 2023

17. September 2021 – die Mitglieder des Dynamics e.V. treffen sich zum jährlichen Konvent, um die neue Teamleitung zu wählen und wegweisende Entscheidungen für den Verein zu treffen.

 

Mit großen Ambitionen starteten wir in die Saison 22, denn es wurde beschlossen: wir bauen einen neuen Rennwagen mit Allradantrieb. Viel Arbeit, dafür aber auch viel Potential, denn wir wollen wieder an der Spitze um Podien und Siege kämpfen!

Entwicklungsphase

Mit dieser Entscheidung veränderte sich alles. Die neuen Motoren und Getriebe werden nun nicht mehr im Chassis verbaut, sondern befinden sich nun direkt als Radnabenantriebe am Rad. Zudem verdoppelt sich mit der Anzahl der Motoren auch die der Inverter. Ein komplett neues Kühlkonzept wird ausgearbeitet, um die Motoren möglichst effizient zu betreiben. Diese Änderungen bringen eine besondere Herausforderung mit sich, denn das gesamte Chassis muss neu konstruiert werden. Dabei müssen einige strenge Vorgaben erfüllt werden, denn hier geht es um die Sicherheit des Fahrers. Doch auch ohne Fahrer soll das Auto nun Vollgas geben können. Seit einiger Zeit wird bereits an der Driverless-Software gearbeitet und spezielle Sensoren getestet.

Endlich war es uns wieder erlaubt, uns in der Hochschule zu treffen und zusammen in die Konstruktionsphase zu starten – immer noch mit Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie.

Anfang Dezember stand endlich unser Konzept fest und wir gönnten uns ein paar Tage Ruhe, um mit unseren Familien Weihnachten zu feiern und neue Kraft zu sammeln, denn die nächste Phase stand schon vor der Tür.

Fertigungsphase und Rollout

Mit dem Ende der Weihnachtsferien startete die Fertigungsphase.

Jedes Subteam arbeitete mit Hochdruck daran, dass ihre Bauteile im gesetzten Zeitrahmen fertigzustellen.

Stück für Stück wurden Teile gefertigt, Kabel und Stecker vorbereitet und die Software geschrieben. Ein absolutes Highlight: das Auspacken des fertigen Chassis, in das so viel Zeit und Energie gesteckt wurde. Endlich konnten die ersten Komponenten im Rumpf des Autos verbaut und ergonomische Tests durchgeführt werden. Mit der Fertigung des Aeros nahm das Auto endlich Form an.

Am 25. Mai war es endlich so weit: müde von vielen langen Nachtschichten und doch stolz durften wir das Auto am Rollout präsentieren! Dieser war ein voller Erfolg. Auch viele unserer Sponsoren und Unterstützer waren da, um das neu entstandene Auto begutachten zu können.

Testing

Der nächste Schritt war nun, das Auto zu optimieren, zu testen und für das Event bereitzumachen.

Sehr bald mussten wir allerding feststellen, dass es ein Problem mit dem neu konstruierten Getriebe gab, und das kurz vor dem Höhepunkt der Saison, denn die Events standen an.

 

Mit aller Zeit und Energie, die wir aufbringen konnten, versuchten wir das Problem zu lösen – jedoch vergeblich. Trotz all diesen Rückschlägen entschlossen wir uns, zum Formula Student Event nach Hockenheim zu fahren. Die Hoffnung bestand immer noch, das Auto fahrtüchtig zu bekommen. Das Rulesquiz, das im Januar für die Qualifikation des Events stattfand, konnten wir mit einem starken dritten Platz abschließen. 

 

EVENT

Auf dem Event angekommen, schraubten und werkelten wir ununterbrochen weiter. Währenddessen absolvierten wir die sogenannten Statics, dies sind Disziplinen wie der Businessplan oder der Costreport, auf die wir sehr gut vorbereitet waren.

Zurück in der Box dann die schlechte Nachricht: das Auto wird nicht fahren.

Enttäuscht und entmutigt ging der Tag und somit auch die Teilnahme am Event zu Ende.

 

Trotz dieser harten Rückschläge konnten wir viele Erlebnisse und Erfahrungen aus Hockenheim mitnehmen. Der freundliche Austausch mit anderen Teams, Sponsoren und nicht zuletzt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von FSG haben uns in vielen Punkten weitergeholfen.

Zudem war dieses Event für die meisten Mitglieder das erste. Während der langen Coronapause haben viele erfahrene Mitglieder ihr Studium beendet. Auf das Event mitzufahren haben wir keinen einzigen Tag bereut.

 

Obwohl wir bei den dynamischen Events nicht teilgenommen haben, konnten wir in den Statics mit Businessplan und Costreport punkten. Vor allem im Engineering Design Report konnten wir uns gegen die meisten Teams durchsetzen und landeten auf Platz 18 von 64. 

Saisonabschluss

Kurz vor dem neuen Wintersemester versammelten wir uns zum Pre-Konvent, um die Weichen für die kommende Saison zu stellen und um die neue Teamleitung festzulegen.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal herzlich bei der Teamleitung der Saison 22 bedanken!

Wir dürfen stolz auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken, in dem eine solide Basis für die kommenden Jahre geschaffen wurde, auf die nun in der neuen Saison aufgebaut werden kann.

Ebenso ein herzliches Dankeschön an jeden einzelnen Partner und Unterstützer, der uns bei unserem Projekt unter die Arme gegriffen hat. Die Saison war mit dem Konzeptwechsel ein bedeutender Wegweiser für die kommenden Saisons.

Die Saison 2023

Dank der soliden Vorarbeit aus der Saison 22 müssen einige Bauteile nicht mehr von Grund auf neu konstruiert werden. Das bewahrt uns aber nicht von einigen Bauteiloptimierungen, denn das Reglement der Formula Student wurde in einigen Punkten angepasst und ergänzt. Das betrifft unter anderem die Form des Chassis. Zudem soll die Sitzposition und die Lenkung optimiert werden. Auch beim Aero versuchen wir, alles rauszuholen, um noch ein paar Zentel mehr auf der Strecke zu finden.

Allgemein bekommen die Fahrzeugkomponenten einen Rundumschliff und werden verbessert.

Eine absolute Neuerung: Seit einigen Wochen besitzen wir ein neues Lidar mit weitaus höherer Auflösung, welches die Kegel noch besser identifizieren kann. Somit können wir beim Thema Driverless endlich Vollgas geben und auf große Schritte hin zum autonomen Fahren hoffen.

Ablauf und aktueller Stand

Kurz vor dem Start ins neue Semester wurde die neue Teamleitung gewählt und die Ziele für die neue Saison 23 definiert. Die Konstruktionsphase ist bereits erfolgreich abgeschlossen und die Fertigungsphase steht schon in den Startlöchern.

Ablauf und aktueller Stand

Beim Konvent am 08. September wurde die neue Teamleitung gewählt und der alte Vorstand entlastet. Zudem wurden die Ziele der neuen Saison 23 offiziell festgehalten.

In den darauffolgenden Tagen setzten sich die neuen Teamleiter zusammen, um den Projektplan auszuarbeiten und die Arbeitsschritte sinnvoll einzuteilen. Danach stand der Konstruktions- und Entwicklungsphase nichts mehr im Weg. Besonders dürfen wir uns dieses Jahr über viele neue motivierte Mitglieder freuen, die schon kräftig mit anpacken und sich in ihre neuen Aufgabenbereiche einarbeiten.

Mit dem Designfreeze am 11. Januar wird die Konstruktionsphase abgeschlossen. Das Konzept des Autos steht. Motiviert blicken wir auf eine arbeitsreiche Phase, in der wir das Auto Stück für Stück fertigen.

Diese steht bereits in den Startlöchern. Viele Teile, Toolings und Arbeitsmittel müssen beschafft werden, um zügig vorwärtszukommen, denn der Zeitplan ist eng.

Wir arbeiten auf ein ganz besonderes Ereignis hin – am 17. Mai findet der Rollout statt, an dem wir unser neu gebautes Auto präsentieren dürfen. Bis dahin muss jede Schraube, jedes Kabel und jeder Flügel perfekt sitzen.

Die anschließende Testzeit ist dieses Jahr besonders wichtig. Noch nie konnten wir das Potential, das in unserem allradbetriebenen 80kW-Rennwagen steckt, voll austesten. Fahrer müssen trainiert und das Fahrwerk angepasst werden.

Saisonende

Dann ist’s wieder so weit: die Events stehen an, bei denen wir zeigen dürfen, was wir in dieser Saison geschafft und erreicht haben. Auf diese Momente arbeiten wir hin, darauf freuen wir uns, das ist unsere Motivation und unsere Leidenschaft.

Wir wollen wieder nach oben an die Spitze. Der Weg ist lang und steil, doch das ist der Anspruch an uns selbst und daran werden wir mit aller Kraft und Begeisterung arbeiten.

Besuch Bei Murr Elektronik

Anfang August hatten wir die großartige Möglichkeit einer Führung bei unserem Hauptsponsor Murr Elektronik in Oppenweiler.

Hierzu wurden wir am Morgen mit dem Bus abgeholt und direkt vor die Werkstore gebracht. Dort erwartete uns auch schon unsere Guides und Ansprechpartner, die uns durch den Tag begleiteten.

Zu Beginn wurden uns spannende Einblicke in die Entwicklungsgebäude gewährt. Um die einzelnen Schritte besser zu verstehen, wurde uns zudem die umfangreiche Produktpalette vorgestellt.

Daraufhin besuchten wir die Produktion und die Qualitätssicherung. Die kompetenten Experten, die uns dabei begleiteten und herumführten, beantworteten dabei jede Frage und erklärten die einzelnen Arbeitsschritte.

Nach einer Stärkung am Mittag ging es mit der Vorstellung einiger Berufsfelder weiter. Gerade der Bereich Softwareentwicklung wurde uns nähergebracht, welches für viele unserer Vereinsmitglieder besonders interessant war.

Nach diesen Programmpunkten durften wir unseren RP21 vorführen und damit ein paar Runden auf der abgesperrten Strecke fahren.

Vielen Dank an unseren Hauptsponsor Murrelektronik für einen interessanten und gelungenen Tag! Wir freuen uns aufs nächste Mal.